Leichter Rechnen

Ist es bei euch zu Hause auch so, dass ihr nachmittags Stunden damit zubringt, die Rechenaufgaben des Kindes zu machen? Dass dein Kind alleine überhaupt nicht zurecht kommt und selbst mit deiner Unterstützung nur ganz mühsam schafft, die Rechnungen zu lösen?

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Beitragsbild; zwei Kinder, die vertieft lernen; schreiben mit Stift auf Papier;

Ich möchte gerne vorweg nehmen, dass alles, was ich hier schreibe, meine ganz eigenen Beobachtungen und Erfahrungen sind und dass sie sich alle mit dem, was ich in meinen Ausbildungen gelernt habe, ganz logisch erklären lassen. Allerdings heißt das nicht, dass sie unbedingt mit den Beobachtungen und Erfahrungen anderer übereinstimmen müssen.

Was ich sehr häufig beobachte, ist, dass Kinder sich oft stundenlang damit quälen, irgendwelche Zahlen und Rechnungen – geschrieben am Papier – zu verstehen. Dass sie jedoch überhaupt keinen Bezug zu den Zahlen haben. Dass sie zwar die Zahlen und Ziffern kennen, aber diese keinerlei Bedeutung für sie haben. Und dass es auch vorkommt, dass gewisse Rechenabläufe in einem Fall verstanden werden, doch im nächsten Moment schon wieder durcheinander gebracht bzw. völlig vergessen werden.

Woran könnte das liegen?
Das könnte daran liegen, dass das Kind sogenannte differente Sinneswahrnehmungen hat. Dass es akustische und visuelle Impulse und Eindrücke anders verarbeitet als andere?

Ich sehe da eine sehr starke Verbindung zum Lernprofil – nicht nur welcher Lerntyp das Kind ist (visuell, auditiv, kinästhetisch, taktil oder kommunikativ), sondern auch welcher Persönlichkeitstyp das Kind ist (kreativer Chaot = Gestalthirnhälfte wird bevorzugt zum Denken benützt; oder logischer Analyt = die Logikhirnhälfte wird bevorzugt zum Denken benützt).
Im Idealfall arbeiten beide Gehirnhälften zusammen. Jede arbeitet ganz anders und gemeinsam sind sie ein unschlagbares Team. Ist eine Gehirnhälfte blockiert – was in Stresssituationen zumeist der Fall ist – dann arbeitet nur noch die bevorzugte, das heißt, ein Großteil der Eindrücke kann gar nicht wahrgenommen und dementsprechend auch nicht abgespeichert und wiedergegeben werden.

Doch zurück zu den differenten Sinneswahrnehmungen. Auch dieser etwas abstrakte Begriff sagt nichts anderes aus, als dass bestimmte Teilleistungsbereiche der Sinneswahrnehmungen blockiert sind. Genauso wie wir das von der Händigkeit – Linkshänder oder Rechtshänder – kennen, genauso ist das auch beim Gehirn; siehe oben.
Und genau so ist es auch bei den Augen, bei den Ohren und bei den Beinen. Je nachdem, welche Seite die bevorzugte ist und im Zusammenspiel mit der bevorzugten Gehirnhälfte ist oder eben auch nicht – so sind eben auch die visuellen, auditiven, kinästhetischen Lernkanäle evtl. blockiert.

Das führt dazu, dass ein Kind gar nicht wahrnehmen KANN, was ihm gezeigt oder erklärt wird. Ist dann auch noch die Körperwahrnehmung und die Raumorientierung mangelnd ausgeprägt, so kann das Kind die Zahlen gar nicht in Bezug zueinander bringen.

Und gleichzeitig kann man all diese Fähigkeiten mit ganz einfachen Übungen und vor allem auch in Alltagssituationen fördern. Oft bringt es dem Kind für sein mathematisches Verständnis wesentlich mehr, wenn Spiele mit ihm gespielt werden, die genau diese differenten Sinneswahrnehmungen schulen und fördern, anstatt dass stundenlang Mathe gelernt wird.

Als Elternteil kannst du da soviel für dein Kind machen. Vor allem kannst du mit alldem die Spannung aus dem Lernalltag nehmen und wieder Spaß und Spiel ins Lernen bringen.

Wie das alles funktioniert, was dahintersteckt, wie das alles zusammenhängt, was ich hier zu beschreiben versucht habe und vor allem, WAS man genau machen kann, um dem Kind zu helfen und es beim Rechnen lernen zu unterstützen, das zeige ich den Eltern in meinem Online-Kurs „Dein Kind wird Rechenkönig“.
In diesem Kurs gibts all das nötige Hintergrundwissen und vor allem die Übungen zum Lösen der Lernblockaden. Ich schaue mir von jedem einzelnen Kind das Lernprofil an und erarbeite mit den Eltern die passenden Lernstrategien und zeige ihnen, welche Übungen und Spiele ihrem Kind helfen, die Sinneswahrnehmungen und Teilleistungsbereiche zu fördern und dadurch das mathematische Verständnis zu verbessern.

Alles Liebe,
Maria